Nachstehend finden Sie Berichte stattgefundener Ereignisse
Feuerwehrausflug nach Freiburg im
Breisgau vom 31.10. bis 02.11.2008
Unser diesjähriger Ausflug
führte uns nach Freiburg im Breisgau. Die Reise begann am Freitagnachmittag um
17:00 Uhr am Feuerwehrhaus in Spiesheim. Dort wurde der Bus mit Proviant für
die nächsten zwei Tage beladen und dann konnte die Fahrt losgehen.
Gefahren ist - wie immer -
Georg Regner, der uns, nach einer kurzen Rast, pünktlich um 21:00 Uhr zum
Abendessen in Freiburg im Restaurant „Rössle“ ablieferte. Nach dem Essen
ging es in die Jugendherberge, zum Zimmer und Betten beziehen. Den Rest des
Abends ließen wir gemeinsam in der Jugendherberge ausklingen.
Am Samstagmorgen starteten
wir nach Freiburg zu einer Stadtführung. Wir erfuhren, dass Freiburg mit
220.000 Einwohnern und 35.000 Studenten eine ausgesprochene Studentenstadt ist.
Nachdem wir die Bächle, das alte und neue Rathaus, das Münster und vieles mehr
bestaunt hatten, ging es zurück zur Jugendherberge, wo schon das Mittagessen
auf uns wartete.
Nach dem Essen war jedoch
nicht viel Zeit um ein Nickerchen zu machen, denn es wartete bereits der
Schauinsland auf uns. Dort angekommen bestiegen wir die Bergbahn, die uns
hinauf, bis kurz unter den Gipfel führte. An der Bergstation lag bereits der
erste Schnee, so dass einige Spiesheimer Kinder auf dem Schauinsland ihren
ersten richtigen Schnee erleben durften und die Schneeballschlacht zwischen Jung
und Alt war selbstverständlich. Die letzten 150 Höhenmeter legten wir zu Fuß
zurück. Auf dem Gipfel, nun immerhin bei 1.340 m über N.N., angekommen konnten
wir eine herrliche Aussicht genießen, die bis hin zu den Schweizer Alpen
reichte. Beim Abstieg vom Gipfel teilte sich die Gruppe, so dass die einen den
direkten Rückweg zur Bergstation gingen und die anderen noch einen unwegsamen
Umweg, vorbei an einem Denkmal, nahmen. Nacheinander bestiegen wir wieder die
7er Gondeln und ließen uns zurück ins Tal bringen.
Georg brachte uns dann zum
Abendessen wieder in die Jugendherberge. Nach dem Essen war noch ein wenig Zeit
sich auszuruhen, bevor wir zu unserer traditionellen Nachtwanderung aufgebrochen
sind. Diese führte uns, bepackt mit allerlei Wein, Kuchen, Gasbrennern, Töpfen,
… ca. 2 Kilometer durch den Wald, zu einer Grillstelle. Nun wurde Glühwein
gekocht und auch getrunken, Kuchen gegessen, Lagerfeuer gemacht, erzählt und
auch gesungen. Als Glühwein und Kuchen alle waren, machten wir uns auf den Rückweg
zur Jugendherberge und ließen dort wieder gemeinsam den Abend ausklingen.
Am Sonntagmorgen war um
9:00 Uhr Abfahrt ins elsässische Mulhouse zum „Schlumpfmuseum“. Nein, hier
sind keine kleinen blauen Figuren ausgestellt! Hinter dem Namen Schlumpfmuseum
verbirgt sich die einmalige Sammlung eines Geschäftsmanns namens Fritz
Schlumpf. Dieses mittlerweile verstaatlichte Museum beherbergt die größte
Bugattisammlung der Welt und brachte Groß und Klein zum Staunen.
Während die letzten noch
durch das Museum schlenderten, entstand auf dem Parkplatz davor ein wahrhaft
reichliches Buffet aus mitgebrachten Speisen und Getränken zum Mittagessen.
Nach der Stärkung gab es noch ein schnelles Gruppenfoto und dann ging es wieder
auf den Heimweg.
Eine erlebnis- und
lehrreiche, lustige und harmonische Fahrt ging nun zu Ende. Sicherlich wird
immer wieder davon erzählt und die eine oder andere Begebenheit zum Besten
gegeben. So endete der Feuerwehrausflug 2008 am Sonntagabend dort wo er
angefangen hat, in Spiesheim am Feuerwehrhaus. Vielen Dank den Organisatoren,
unserem Busfahrer und Allen, die materiell und aktiv zum Gelingen des
Familienausflugs beigetragen haben.
November 2008
Florian Schmitt
Feuerwehrausflug vom 01. bis 04. November
2007 nach Nordhausen
4 tolle Tage verbrachten
die Feuerwehrkameraden mit -frauen und -freunden in Thüringen. Souverän –
wie gewohnt – chauffierte uns Hans-Georg Regner am Donnerstag, 01.11. gen
Nordhausen. Für die Reiseverpflegung war wie immer durch die vielen
freiwilligen Helfer bestens gesorgt.
Zunächst wollten wir die
Stadt und deren Geschichte näher kennen lernen und ließen uns fachkundig 2
Stunden durch Nordhausen führen. Bereits 927 wurde Nordhausen das erste Mal
urkundlich erwähnt und so feierte die Stadt in diesem Jahr 1.080jähriges Jubiläum.
Wir erstiegen 172 Stufen, entlang der Stadtmauer und überwanden 50 Meter Höhenunterschied.
Ob Roland, Dom, Barfüßerstraße, Petersberg, Gildehaus, Theater und vieles
mehr - wir kamen zu der Erkenntnis, dass „Nordhausen – die neue Mitte“
eine Reise wert ist. Den Rest des Abends verbrachten wir gemeinsam in der Stadt.
Am Freitagmorgen
besichtigten wir die Berufsfeuerwehr Nordhausen und erhielten fachlichen
Einblick in die Gerätschaften und Gegebenheiten. Anschließend bereitete uns
die Freiwillige Feuerwehr Nordhausen einen kleinen Imbiss und wir fuhren frisch
gestärkt nach Sondershausen zum Erlebnisbergwerk „Glückauf“. 3 Stunden in
700 - 800m unter Tage standen uns bevor. Manch einem wurde es mulmig als der Förderaufzug
mit 6m pro Sekunde in die dunkle Tiefe einfuhr. Erlebnisbergwerk ist die absolut
treffende Bezeichnung für das, was wir dort erlebten. Auf einem unterirdischen
Salzsee konnten wir Kanu fahren, eine 52m lange Salzrutsche rutschen, auf
offenen Lkw’s eine 15km lange Kristallstrecke entlang fahren, ein Museum
besuchen sowie den Konzert- und Festsaal besichtigen. 3 Stunden und keine Minute
langweilig, aber auch schön wieder das Tageslicht zu erblicken! Nach dem Essen
im Hotel starteten wir noch einen Nachtspaziergang und bereiteten unterwegs Glühwein,
welcher zu fröhlichem Gesang inspirierte.
Die Stadt Ellrich und das
weit über die Grenzen bekannte Feuerwehrmuseum war unser erstes Ziel am
Samstagvormittag. In einem liebevoll renovierten alten Spritzenhaus wurden wahre
Schätze zusammengetragen. Fachkundig erklärte uns der Wehrführer alle
Fahrzeuge, Geräte, Kleidungen und, und, und. Die Sammlung des noch jungen
Museums beginnt mit den Anfängen der Brandbekämpfung und reicht über die
Pflichtfeuerwehr des 19. Jh. bis zur Entwicklung des Brandschutzes in der
ehemaligen DDR. Die Freiwillige Feuerwehr von Ellrich verpflegte uns mit einem
landestypischen Mittagessen. Vergnügt und nicht ohne Gegeneinladung fuhren wir
wieder nach Nordhausen.
Nun blieb noch etwas Zeit,
die Stadt auf eigene Faust zu erkunden bzw. zum Bummeln und Shoppen. Gegen Abend
waren wir wieder zu einer Führung angemeldet. Seit 1507 wird in Nordhausen Korn
gebrannt. In der letzten traditionellen Brennerei, der heutigen Nordhäuser
Traditionsbrennerei, lebt diese Tradition fort. Hier können in einer liebevoll
restaurierten 100 Jahre alten Brennerei die Besucher während einer Führung die
Geschichte und die Technologie des Kornbrenners in der deutschen Kornhochburg
Nordhausen kennen lernen. Im Anschluss an die "trockene" Führung
durch Brennerei, Fasskeller und Museumsräume gab es auch Gelegenheit für die
Verkostung der hauseigenen Produkte. Der "Feine alte Doppelkorn", der
3 Jahre in Eichenfässern gereift ist und verschiedene Liköre sind die
bekanntesten Produkte die nicht nur dem Nordhäuser Roland und der Brockenhexe
schmecken. Denn nicht nur in der alten Zeit sondern noch heute gilt immer noch
der Trinkspruch: "Die allerbeste Medizin ist allzeit Nordhisser Branntewyn“.
Anschließend überraschte
uns der Küchenleiter von Nordbrand mit einem kalt/warmen Buffet, was keine Wünsche
offen ließ. So wurde gegessen, getrunken, gesungen und getanzt bis in die Nacht
hinein. Zwischendurch ertönte immer wieder im Originalton Heinz Erhardt:
„Wenn ich einmal traurig bin, dann trink ich einen Korn, ...“.
Nach der herzlichen Verabschiedung wurde von einem Gegenbesuch –
vielleicht zur Fastnachtszeit - gemunkelt.
Der Abend
war ein absolut krönender Abschluss und so ging es am nächsten Morgen mit
einem lachenden und einem weinenden Auge wieder nach Hause. Die Reiseverpflegung
war noch einmal gesichert und nach dem gemeinsamen Aufräumen und Spülen im
Feuerwehrgerätehaus in Spiesheim gingen wir gut gelaunt mit vielen neuen Eindrücken
und Erlebnissen nach Hause.
Spiesheim, November 2007
Hiltrud Schmitt
Tagesausflug der Freiwilligen Feuerwehr im
Juli 2007,
am Samstag, dem 14. Juli
2007, zum Reiterhof St. Georg in Herrstein.
Um 8:00 Uhr war es so weit.
Wir trafen uns am Feuerwehrgerätehaus, beluden Bus und Begleitfahrzeug und
starteten zu unserer Planwagentour in den Hunsrück. Unser Ziel war der
Reiterhof St. Georg in Herrstein. Dort angekommen, mussten die Pferde von der
Koppel geholt und im Stall noch einmal geputzt und ausgehfein hergerichtet
werden. Eines unserer Pferde, der
Obelix, benötigte ein neues Eisen. Zwischenzeitlich
hatte sich auch gezeigt, wer einen "guten Draht" zu größeren Tieren
hat und damit die Zügel und Bremse in der Hand hält. Die anderen beluden die
Planwagen. Dann wurden wir in das
Einspannen eingewiesen und es ging los.
Um die Mittagszeit
erwarteten uns Georg und Jessi am Waldrand mit Bratwurst und vielen weiteren
Leckereien. Aber auch die Pferde wurden gefüttert und getränkt. Frisch gestärkt
ging es in die 2. Runde, weiterhin bergab und bergauf von Niederhosenbach über
Oberhosenbach nach Breitenthal. Unsere Pferde waren – auch bedingt durch die
heißen Temperaturen - schon etwas müde und wenn es gar so steil bergauf ging,
stiegen die Männer von den Wagen und liefern hinterher. So war auch hier für
Bewegung gesorgt. Wir machten noch eine
Pause und Georg und Jessi erwarteten uns schon bei frisch gekochtem Kaffee,
Apfelkuchen und Nussecken.
Auch wenn in diesem Bericht
alles ganz harmlos klingt, so hatten wir doch zwei etwas gefährlichere
Situationen. Einmal wurde eine Spitzkurve zu eng genommen, der Wagen stand nur
noch auf 3 Rädern und war festgekeilt, so dass nichts mehr vorwärts oder rückwärts
ging und Manneskraft gefragt war. Das andere Mal, ist ein Pferd, Lara,
wahrscheinlich durch einen Insektenstich wild geworden, wollte sich aus sämtlichen
Gurten lösen und ist über die Deichsel gesprungen. Auch hier waren Mutige
unter uns, die Lara beruhigen und wieder richtig einspannen konnten. Es war ein
schöner, erlebnisreicher Tag, welchen wir in Rommersheim auf der Kerb
ausklingen ließen.
Vielen Dank an Georg
Regner, der diesen schönen Ausflug organisierte und selbstverständlich an
Jessi, welche ihn unterstützt hat. Vielen Dank an unsere Kutscher und Bremser,
die uns souverän gefahren und heil wieder zurück gebracht haben.
Spiesheim, Juli 2007
Hiltrud Schmitt
Familienausflug vom 28. bis 30. Oktober 2005
nach Freudenstadt
Einen erlebnisreichen
Familienausflug bei spätsommerlichen Temperaturen verbrachten Aktive,
Familienangehörige und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr vom 28. bis 30.
Oktober 2005 im Schwarzwald.
Hans-Georg Regner
chauffierte uns am Freitag, 28.10.05, nach Freudenstadt. Dort in unserem
Quartier, dem Grandhotel, angekommen ließen wir den Tag beim Abendessen und in
gemütlicher Runde ausklingen. Am Samstagvormittag wurden wir unter fachlicher Führung
durch Freudenstadt begleitet und erfuhren viel interessantes über den größten
Marktplatz Deutschlands, die einzige in einem Winkel erbaute Kirche und über
Flora und Fauna des Schwarzwaldes.
Ein Blick vom Rathausturm über die Stadt
sowie ein Besuch mit Vorführung beim „Alpirsbacher Glasbläser“ rundeten
die Stadtbesichtigung ab. Am Nachmittag besuchten die Abenteuerlustigen ein
Historisches Silberbergwerk, welches erst 1996 entdeckt wurde, und stiegen, mit
Helmen, Handschuhen und wetterfesten Jacken ausgestattet, über fest verankerte
Stahl-Wandleitern und mehr als 100 Sprossen ca. 30 Meter in den alten Stollen
hinab und selbstverständlich auch wieder hinauf. Von dem ursprünglichen
Bergwerk-Eingang befanden wir uns ca. 60 Meter unter der Erde. Wer den
Nachmittag etwas ruhiger verbringen wollte, blieb in der Stadt zum Bummeln und
konnte in den Straßencafès die Sonne genießen.
Zurück im Hotel blieb noch
ausreichend Zeit zum Schwimmen, saunieren oder relaxen. Nach dem gemeinsamen
Abendessen starteten wir unsere traditionelle Nachtwanderung und fanden im Wald
ein schönes Plätzchen mit Feuerstelle zum Ausruhen, Sterne gucken und den vor
Ort zubereiteten Glühwein zu genießen. Auch dieser Tag bzw. diese Nacht ging
in gemütlicher Runde im Hotel zu Ende.
Am nächsten Morgen hieß
es schon Koffer packen und Auschecken. Mit unserem Bus fuhren wir ins
Stadtzentrum und wanderten von dort ca. 1 km auf den Kienberg. Dort wurde uns
von einem Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes Einblicke in das Spektrum der
Meteorologie, Aerologie sowie auch Flugmeteorologie gegeben. Schwerpunkt war
hierbei das Instrumentarium einer Wetterstation heute sowie in der
Vergangenheit. Interessant waren darüber hinaus auch extreme Wetterereignisse
der Vergangenheit. Nach einem Aufstieg auf den 25 Meter hohen Friedrichsturm und
Blick bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein über die Stadt, das Murgtal
bis zur Hornisgrinde hieß es endgültig Abschied nehmen von Freudenstadt.
Die Heimreise führte uns
entlang der Schwarzwaldhochstraße zum Schliffkopf und wir besuchten den
„Lotharpfad“. Mit Windgeschwindigkeiten über 200 Stundenkilometer fegte der
Orkan ‚Lothar’ am 2. Weihnachtsfeiertag 1999 über Baden-Württemberg hinweg
und hinterließ in den Wäldern 30 Millionen m³ Sturmholz und 40.000 ha Kahlfläche.
Entlang eines 800m langen Erlebnispfades auf einer 10 ha großen Sturmwurffläche
konnten wir beobachten, wie nach und nach die Sturmfläche wieder neu besiedelt
wird. Der „Lotharpfad“ führt über Stege, Leitern und Treppen und bietet
Einblicke, wie Naturkräfte wirken, wie die Natur mit einer solchen Fläche
umgeht und was von selbst wieder entsteht.
Unsere weitere Fahrt führte
nach Edesheim in die Pfalz und wir begingen dort bei gutem Essen und Trinken
einen gemütlichen Abschluss. Am Sonntag Abend kamen wir allesamt gesund und gut
gelaunt in Spiesheim an.
Herzlichen Dank an unseren
Feuerwehrkameraden Hans-Georg Regner für seine Fahrdienste, die er in bekannt
sicherer, angenehmer und unterhaltsamer Art ausführte.
Hiltrud Schmitt
Nov. 2005
Tagesausflug der Freiwilligen Feuerwehr 2005
Am Samstag, 16. Juli 2005
starteten wir bei hochsommerlichen Temperaturen zu einer Tour an und auf die
Lahn. Der Organisator, Georg Regner, brachte uns mit dem Bus nach
Leun-Lahnbahnhof. Nach einem gemütlichen Frühstück wurden wir in die Regeln
auf dem Wasser, das Paddeln sowie das Schleusen eingewiesen und jeder
Bootsfahrer erhielt eine Schwimmweste und ein Paddel.
Danach übernahmen jeweils
3 Personen ein Boot und getreu dem Motto "Frauen und Kinder zuerst in die
Boote" standen die Paddel-Geübten unter uns, mit Rat und Tat zur Seite und
halfen die Boote zu Wasser zu lassen. Nun ging's los.
Die
Fahrt führte uns ab Zeltplatz Leun, vorbei an Braunfels und Selters. Wir
konnten die unberührte Natur entlang des Flussufers mit vielen Enten und
Seerosen bewundern und genießen. Nach 10km legten wir in Löhnberg an und
wurden von unseren Betreuern zum Mittagessen erwartet. Das eine oder andere Boot
war bis hierher schon alleine oder auch mit Hilfe gekentert und es gab so auch
die Gelegenheit zum Abtrocknen und Umziehen. Mit „Weck, Worscht un Woi“ gestärkt
konnte die Fahrt weitergehen. Bei Löhnberg stand uns die erste Schleuse bevor.
Hier sowie bei den weiteren 3 Schleusen waren unsere treuen Begleiter sofort
hilfreich zur Stelle, so dass wir die Boote nicht verlassen mussten.
In
Weilburg erwartete uns der einzige Flussschifffahrtstunnel in Deutschland mit
einer Länge von ca. 195 m, einer Breite von 5,60 m und einer Höhe von 6,30 m,
die Wassertiefe beträgt 1,75 m. Wir mussten durch zwei Schleusenkammern von je
42 m Länge und 5,35 m Breite einen Höhenunterschied von 4,65 m überwinden.
Nach der letzten Schleuse und einem weiteren Stück Natur pur legten wir am
Campingplatz Gräveneck, der Endstation, an und zogen unsere Boote aus dem
Wasser.
Die
einstimmige Meinung nach 22 km: geschafft, teilweise nass, wieder trocken, aber
wunderschöne Eindrücke und Erlebnisse und ganz viel Spaß für Mann, Frau und
Kind - die Lahn-Tour war leider zu Ende. Mit dem Bus fuhren wir zurück bis
Horrweiler. Beim anschließenden Abschluss in der Gaststätte Zum
Horrweiler-Hecht wurde der Tag noch einmal Revue passieren lassen und über das
Erlebte geplaudert und gelacht.
Herzlichen Dank Georg
Regner für die Organisation dieses wunderschönen Tages sowie unseren
mitreisenden Nicht-Paddlern für die Betreuung und das Schleusen!
Hiltrud Schmitt
Juli 2005
Feuerwehrausflug
vom 30.10. bis 01.11.2004 nach Saarbrücken und Umgebung
Am
Samstag, den 30. Oktober starteten 32 Feuerwehr-Männer, -Frauen, -Kinder und -Freunde
zum Familienausflug ins Saarland. Das von unserem Kameraden und Busfahrer,
Hans-Georg Regner, angesteuerte Ziel war Saarbrücken.
Die
2-stündige Stadtführung führte uns entlang der Schlossmauer zu dem Saarbrücker
Schloss, über den Platz des Unsichtbaren Mahnmals, zum Ludwigsplatz mit
Ludwigskirche, wir überquerten die Saar über die Alte Brücke, vorbei am Großen
Haus des Saarländischen Staatstheaters auf dem Tbilisser Platz, zum St.
Johanner Rathaus mit Johanniskirche, weiter zum St. Johanner Markt und zur
Basilika St. Johann. Wir erfuhren viel über die Geschichte und Architektur
Saarbrückens, über Zerstörung durch Kriege und Wiederaufbau. Eine rundum
interessante Führung.
Anschließend
konnten wir noch etwas in der Stadt bummeln und bezogen danach unsere Quartiere
in der Europa-Jugendherberge, dem Jugendgästehaus Saarbrücken. Nach dem
Abendessen erwartete uns im Theater Leidinger das Duo Brunner & Barscheck.
Die beiden Nachbarn hatte es auf ihrer Suche nach dem Sinn des Lebens in die
Esoterik-Szene verschlagen. Findet Barscheck endlich Kontakt im All? Kann
Brunner endlich direkt mit seiner Festplatte kommunizieren? Vor allem aber: Gibt
es tatsächlich mehr Dinge zwischen Männern und Frauen, als sich die
Schulweisheit der beiden das träumen lässt? Diese amüsante Aufführung war Feng-Shui für Hirn und Herz!
Am
nächsten Tag führte uns die Tour nach Saargemünd in der französischen Region
Lothringen. Bekannt ist die Stadt unter Kennern für ihre
reichhaltige Vergangenheit in der Porzellan- und Keramikproduktion. Wir
besichtigten die alte Faïencerie (Porzellanmanufaktur).
Wieder zurück in Saarbrücken ließen wir den Tag mit unserer traditionellen
Glühwein-Wanderung gemütlich ausklingen.
Der
Abreisetag führte uns nach Völklingen zur Völklinger Hütte. Die Völklinger
Hütte ist eine der letzten im 19. Jahrhundert gegründeten (1873) Eisenhütten
in Westeuropa. Sie ist zugleich die jüngste von fünf Hütten im Saarland, die
die Nachkriegszeit erlebt haben. Die alte Völklinger Hütte ist ein
einzigartiges Zeugnis der Technikgeschichte und Industriekultur des 19. und frühen
20. Jahrhunderts. Sie kann in besonderer Vollständigkeit den inzwischen
geschichtlich gewordenen Prozess einer großtechnischen Roheisenerzeugung
zeigen. Dieses 1986 stillgelegte Eisen- und Stahlwerk wurde 1994 von der Unesco
zum Weltkulturerbe ernannt. In einer Führung mit ehemaligen Mitarbeitern des
Werkes wurden wir ausführlich über Hochofenwerke, Kokerei, Sinteranlage, Gebläsehalle
und vieles mehr informiert.
Ein
weiteres Highlight war die Ausstellung ‚InkaGold – 3000 Jahre
Hochkulturen‘ mit Meisterwerken aus dem Larco Museum Peru. Das Weltkulturerbe
Völklinger Hütte präsentiert diese Schätze in der einzigartigen Atmosphäre
der Gebläsehalle mit ihrer 6.000 m2 großen Ausstellungsfläche.
Alles
muss einmal zu Ende gehen und so verging auch dieser Familienausflug wieder wie
im Fluge. Die vorbildliche Organisation oblag wie immer Hiltrud und Hans-Georg
Regner. Hierfür im Namen aller Teilnehmer ganz herzlichen Dank. Es waren 3
erlebnisreiche Tage mit viel Spaß, wozu jeder Einzelne durch gute Laune und
manch mitgebrachtem Nahrungs- oder Genussmittel beigetragen hat.
Hiltrud Schmitt
Nov. 2004
Tagesausflug der Feuerwehr Spiesheim 2003
Der Tagesausflug der Freiwilligen Feuerwehr
Spiesheim stand 2003 unter dem Motto: "All-inclusive-Fahrradtour".
So trafen sich 14
Feuerwehrmänner, 13 Partner und Gäste und 11 Kinder und Jugendliche am
Samstag, 19. Juli um 7:00 Uhr in Albig am Bahnhof.
Die Zugfahrt führte uns
von Albig über Armsheim, Bingen, Boppard nach Emmelshausen. Um den Fahrplan der
Bundesbahn nicht vollkommen durcheinander zu bringen und die jeweiligen
Anschlusszüge rechtzeitig zu erreichen, wurden die Fahrräder und Inline-Skater
separat transportiert.
Dank Hans-Georg Regner und
seiner Familie war sowohl der Transport als auch die Verpflegung vorbildlich
organisiert. So z.B. ein eigens dafür gebauter ‚Getränke-Kühlhänger’,
Tische und Bänke, die Bratpfanne, Weck und Worscht, frischer Hefekuchen, Kaffee
und vieles mehr.
So erwarteten uns in
Emmelshausen bereits mit Kaffee und Kuchen gedeckte Tische. Frisch gestärkt und
mit Sonnencreme und Kopfbedeckung geschützt konnte es nun losgehen. Unsere
Tour führte uns von Emmelshausen entlang dem Schinderhannes-Radweg bis Simmern.
Bereits nach 7,5 km war der erste Getränkestopp vorgesehen.
Auf halber Strecke legten
wir eine längere Mittagspause ein und labten uns an Berthold-Würsten. Hier
konnte man einen großen Abenteuerspielplatz nutzen, auf einer Wiese Fußball
spielen, in gemütlicher Runde plaudern oder sich ins Gras legen und von den
Strapazen bzw. mehr oder weniger bequemen Fahrradsätteln pausieren.
Frisch gestärkt und gut
erholt ging es nun in die 2. Runde. Das mühsamste Stück stand uns noch bevor.
Aber schon bald erblickten wir wieder unsere ‚Versorger’, die zu einem
kurzen Getränkestopp einluden und uns damit trösteten, dass es von nun an nur
noch bergab geht. Nach 38 km kamen wir an unserem Ziel an. Nun mussten die
Drahtesel wieder verstaut und die Rückfahrt teils mit Fahrzeugen, teils mit Zug
geregelt werden.
Gegen 20:30 Uhr wieder in
Albig angekommen, besuchte wer Lust und Laune hatte noch das Sonnenblumenfest
und beging so einen gemütlichen Abschluss.
Alles in allem war es ein
gelungener und harmonischer Tag, der zu weiteren Rad-Touren animiert hat. Gott
sei Dank gab es keine größeren Verletzungen und alle Beteiligten sind zwar
geschafft aber gesund zu Hause angekommen. Unseren treuen Wegbegleitern und
Fahrzeugführern sowie dem Organisator herzlichen Dank und ein ganz besonderes
Lob.
Hiltrud Schmitt
Juli 2003